Was wurde aus der Postmoderne?

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Eine Rahmenveranstaltung zur Ausstellung „Am Ende: Architektur“

Lange Zeit schien es als Reaktion auf die umstrittene „Postmoderne“ regelrecht verpönt, mit historischen Referenzen zu arbeiten. Selbst das Bauen im Bestand war überwiegend davon geprägt, sich mit dem „Neuen“ vom „Alten“ abzusetzen. Das Schlüsselwort hieß Innovation – für jedes Projekt bis hin zum Möbelstück musste das Rad neu erfunden werden.
Heute existiert eine Generation von ArchitektInnen, für die kulturelle Kontinuität nichts ist, was überwunden werden muss. Diese Generation setzt sich mit der Vergangenheit auseinander, baut sie weiter und arbeitet mit Zitaten und Ornamenten. Ausgangspunkt ist stets der kontextuelle Aspekt und Ziel ist es, ein „Ganzes“ zu schaffen, das den BenützerInnen als familiärer, unaufgeregter Hintergrund dienen kann.
Doch wo verläuft die Grenze zwischen Kontextualisierung, kritischer Rekonstruktion und bloßer Nostalgie? Nicht umsonst sagt man, dass in Zeiten des Umbruchs die Sehnsucht nach dem längst Vergangenen am stärksten ist.

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