Tony Conrad. Über zwei Ecken

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Tony-Conrad

3. Dezember 2014 bis 8. März 2015

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Die Kunsthalle Wien präsentiert eine Einzelausstellung von Tony Conrad, einem Protagonisten der zeitgenössischen Kulturszene, dessen vielschichtiges OEuvre seit den 1960er Jahren zeitgenössische Musik, Film und Konzeptkunst beeinflusst und neu definiert hat.

Die Ausstellung setzt sich mit Conrads Interesse an den Strukturen der Macht auseinander und behandelt Themen wie Isolation, Überwachung und visuelle sowie soziale Transparenz. Zentrales Element im Ausstellungsraum ist eine Gefängniszelle, die sowohl skulpturales Objekt wie auch Projektionsfläche für einen Film ist. Die Installation ist die Nachbildung einer Gefängniszelle, die als Setting für einen sechsstündigen 16mm-Film diente, den Conrad in den 1980er Jahren gedreht hat und an dem unter anderem Künstler wie Tony Oursler und Mike Kelley mitwirkten. Eine überarbeitete Fassung dieses Films wird erstmalig in Europa gezeigt.
In der Ausstellung ist außerdem eine Reihe von Glasplatten mit Gucklöchern zu sehen, die der Künstler als „Gemälde“ bezeichnet: senkrecht im Raum installiert, mit Projektionen und Tönen eines akustischen Instruments kombiniert, sind sie mit Vorstellungen von Transparenz sowohl als Konzept wie auch in ihrer formalen Ausführung verknüpft.
Die Ausstellung hebt die vielfältigen Aspekte von Conrads künstlerischer Praxis hervor, in der sich auf einzigartige Art und Weise die Grenzen verschiedener Medien auflösen.

Vom 3.12.2014 bis 8.3.2015 in der Kunsthalle Wien Karlsplatz

www.kunsthallewien.at

Credits

Tony Conrad, WiP, 2013, Installationsansicht, Greene Naftali, New York, 2013 © Tony Conrad, Courtesy der Künstler und Greene Naftali Gallery, New York, Foto: Jason Mandella

Tony Conrad, Women In Prison, 1982, Videostill © Tony Conrad, Courtesy der Künstler und Greene Naftali Gallery, New York

Tony Conrad, Grommet Horn II, 2005, © Tony Conrad, Courtesy der Künstler und Galerie Daniel Buchholz, Berlin und Köln

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Wenn die Dinge sich anders entwickelt hätten, dann wäre ich jetzt Schriftsteller, Regisseur oder vielleicht auch Architekt. Ein Leben ist nicht genug für all die wunderbaren Möglichkeiten, die diese Welt uns bietet. Wer weiß, wohin die Reise weitergeht. In Snipville bleibe ich aber für immer.

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