Sarah Morris. Falls Never Breaks

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8. Dezember 2016 bis 8. Jänner 2017
in der Kunsthalle Wien Museumsquartier

Sarah Morris, die neben ihren abstrakt-geometrischen Gemälden regelmäßig Filme konzipiert und produziert, die einen Blick hinter die Kulissen von Städten oder Ereignissen wie der Olympiade in Peking werfen, montiert in ihrem neuen Film Szenen und Impressionen zusammen, die einen Blick in die Fabrikation kulturellen Kapitals in Form von Luxusgütern erlauben.

Kunsthalle snipcards
Morris dokumentiert diese sehr realen Mechanismen kommerzieller Wunscherzeugung ebenso wie sie diese in der scheinbaren Affirmation kritisiert: die verführerischen Bilder, die sie kreiert, täuschen nicht wirklich über die Leere hinweg, die hinter ihnen liegt. Die auf Bildern basierende Fantasie eines luxuriösen Lebens erfährt im Film Strange Magic eine visuelle Rückkoppelung an eine reale Produktionskette, die als solche nicht unbedingt glamourös ist. Das macht Morris zu einer subtilen Systemkritikerin im klassischen Sinne. Sie ist eine der informiertesten Beobachterinnen des zeitgenössischen Lebens, die ihr Wissen mit uns teilt – und eine präzise Analystin jener Mechanismen, die das „Haben-wollen“-Gefühl mit allen seinen bewussten und unbewussten Konsequenzen in einem globalen Gefüge kontextualisiert.

Kurator: Nicolaus Schafhausen

Die Credits zu den Bildern sind:
Porträt Sarah Morris, Foto: Wendy Bowman

Sarah Morris, Strange Magic (Film Still), 2014, Red Code / HD Digital, 45:08 min., © Sarah Morris

Ausstellungsansicht: Sarah Morris. Falls Never Breaks, Kunsthalle Wien 2016, © Foto: Jorit Aust

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