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Das Gehirn – 9 interessante Fakten

 

Das menschliche Gehirn lernt im Laufe seines Lebens ungemein viel, speichert es und übernimmt eigentlich für jeden Bereich eine Zuständigkeit. Aber was wissen wir vom Gehirn? Hast du dich nicht auch schon einmal gefragt, wie schwer dein Gehirn wohl ist oder aus was es besteht? Hier ein paar kleine Fakten, um deinen Wissensdurst zu stillen.

„Graue Zellen“

Die Bezeichnung „graue Zellen“ rührt daher, dass die Neuronen (Nervenzellen) im Gehirn sich nach dem Tod des Menschen grau färben. So sieht man das menschliche Gehirn in den meisten Fällen in grauem Zustand. Im lebendigen Zustand sind sie rosa.

Das Gewicht des menschlichen Gehirns

Das durchschnittliche Gewicht eines weiblichen Gehirns liegt bei 1245g, das eines männlichen Gehirns bei 1375g. Diese Werte ergeben sich daraus, dass die meisten Frauen kleiner sind als die meisten Männer – dementsprechend auch kleinere Köpfe haben. Eine Verbindung zwischen Gewicht oder Größe des Gehirns und der möglichen Leistung und der Intelligenz des Menschen kann nicht hergestellt werden.

Das Gehirn ist ein enormer Energie-Zehrer

Obwohl das menschliche Gehirn nur etwa 2-3% des gesamten Körpergewichts ausmacht, nutzt es 20% des für den gesamten Körper benötigten Sauerstoffs und 15% der Leistung, die unser Herz erzeugt. Ganz schön verschwenderisch könnte man meinen. Was aber würden wir morgens nach dem Aufstehen tun, würde unsere Gehirne noch langsamer funktionieren? ;)

Von wegen „brennendes Stroh“

Das menschliche Gehirn besteht zum größten Teil aus Neuronen (Nervenzellen), die von Gliazellen umgeben sind. Gliazellen schützen die Neuronen in einer Art Gerüst. Weiterhin gibt es noch eine ganze Menge Fettzellen im Gehirn und vor allen Dingen Wasser.

Recycling

Bis auf die Gehirnzellen, die für Sehen, Riechen, Schmecken und das Speichern von Erinnerungen zuständig sind, können sich alle Gehirnzellen erneuern. So können Spätfolgen von Unfällen oder Alkoholismus aufgearbeitet werden. Menschen, die es verlernt haben zu Laufen beispielsweise können mit Training die Gehirnzellen, die dafür zuständig sind neu generieren.

Kopfschmerzen kommen nicht wirklich aus dem Gehirn

So unglaublich es klingt: Das menschliche Gehirn selbst hat kein Schmerzempfinden. Die Rezeptoren dafür verteilen sich im Kopf an anderen Stellen, so dass wir bei Kopfschmerzen meinen könnten, es sei das Gehirn, das uns plagt. In Wahrheit sind diese Schmerzen aber genau wie alle anderen Schmerzen Nervenimpulse, die von den Rezeptoren an das Gehirn weitergeleitet werden.

„90% des menschlichen Gehirns bleibt unbenutzt“

Falsch. Das menschliche Gehirn nutzt nur wenige seiner Regionen selten oder gar nicht. Jeder Bereich hat seine Aufgabe und kommt bei bestimmten Vorgängen in Schwung. So zum Beispiel reagiert unser Gehirn schon bei visuellen Reizen verschiedener Arten mit der Nutzung verschiedener Bereiche. Niedliche Bilder beispielsweise werden in einem anderen Bereich des Gehirns verarbeitet als erotische Bilder oder Bilder von Nahrungsmitteln.

Nachtaktiv

Auch wenn es uns während der anstrengenden Tage in der Uni nicht so vorkommen mag, wurde doch festgestellt, dass das mesnchliche Gehirn nachts aktiver ist, als tagsüber. Dies bezieht sich natürlich auf den Schlaf. Während der Körper sich regeneriert, rattert es nur so im Gehirn. Alles wird – wie in einer Art Defragmentierung – wieder zu einem Zustand der Ordnung und Balance zurückgeführt. So können wir am nächsten Tag wieder voll durchstarten.

Eine blühende Phantasie…

…ist tatsächlich ein Zeichen von Intelligenz. Wissenschaftler fanden heraus, dass ein hoher IQ sich sogar während des Schlafens zeigt: Je mehr und intensiver ein Mensch träumt, desto höher ist sein IQ. Für alle, die nicht wissen, ob sie träumen: Nicht verzagen! Viele Menschen besitzen eine Art Selbstschutzmechanismus und vergessen noch beim Aufwachen, ob bzw. was sie geträumt haben. Es ist also nicht auszuschließen, dass man trotzdem viel träumt.

 

Quelle: www.brain-effect.com
Autor: BrainEffect-Team

 

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